Eine veränderte Strecke präsentierten die Veranstalter um Matthias Weber den diesjährigen Teilnehmern des Mannschaftsduathlons, was als neue Herausforderung von 95 Ausdauerkämpfern angenommen wird. Wie gehabt 4 Radler und 1 Läufer (beliebig wechselnd) begeben sich im Einzelstart jede Minute auf den Kurs, der auch in diesem Jahr zuerst über den immer vollständiger sanierten Bahndamm nach Possendorf führt.
Von dort geht es auf ruhigen Nebenstraßen über Kreischa nach Pirna und über die neue Elbbrücke. Wurden wir als Frauenteam bis dahin nur überholt, erfahren wir dort, dass wir ohne eigenes Zutun Boden gewonnen haben, da sich erste Teams verlaufen hatten. (Dabei waren Markierungen und Wegbeschreibung doch tadellos, oder?)
Neu motiviert und mit Russischbrot, Fettbemmen und Müsliriegeln gestärkt, überqueren wir die ewig lange Elbbrücke und sehnen uns beim Passieren der Kiesgrube in Birkwitz nach dem Sommer und einem Bad. Nach Graupa folgt der erste Hammer – ein steiler Waldweg führt nach Zaschendorf und übers Schönfelder Hochland teils neu angelegten Fahrradwegen folgend bis Bühlau. Endlich Entspannung für die Radler, die im steilen Gelände den Läufern kaum folgen können; im Priesnitzgrund rollen die Räder, bis der steile Anstieg nach Klotzsche zum Verpflegungspunkt diese Erholungsphase beendet.
Dem verflixten, sich windenden Rot-Punkt-Weg durch die Heide fielen so einige Orientierungslose und Pannenebehaftete zum Opfer, so dass wir immer unbeschwerter durch blühende Radebeuler Hangstraßen an die Elbe gelangten. Dort, wo uns andere Jahre Hitze, Rege, Gegenwind oder auch die ersten Blasen plagten, wird uns das ideale Laufwetter bewusst, auch wenn am gegenüber liegenden bereits in gehöriger Höhe die Kühltürme von Oberwartha drohen. Doch mit der Gewissheit, dort ein paar besondere Leckereien am letzten Verpflegungspunkt zu erhaschen, meistern wir auch den letzten großen Anstieg.
Auf gewohnter Strecke – abgesehen von neuen Autobahnimpressionen – erreichen wir schließlich nach 7,5 Stunden das Ziel, wo der Empfang von Jahr zu Jahr herzlicher ausfällt. Kräftiger Applaus für die Bezwinger der 100 km und die Verpflegung vom Feinsten! Deshalb ein besonderer Dank an unsere Sponsoren Dr. Doerr, Dr. Quent, Sachsenmilch, Dresden-Menü und den vielen Helfer vom VfA end:LOS und aus dem Lehrerkollegium.
Und vor allem: Alle Mannschaften erreichten in super Zeiten das Ziel! Die Ergebnisse des VII. Teamduathlons ... rund um Dresden.
Liane Heinrich



















