Erstaunte Gesichter 100 km ... rund um Dresden: Warum rennt ein Verrückter neben 4 Fahrrädern her? Wo hat er sein Rad gelassen?
Keine Zeit den fragenden Blicken zu antworten, haben am 3. Mai 2003 die Teilnehmer des Mannschaftsduathlons, denn sie kämpfen an diesem Tag gegen stürmische Windböen. Mit den angenehmen Temperaturen um 15°C sind alle zufrieden, auch treibt uns der Rückenwind schnell nach Pirna, doch danach gestaltet sich der Wettbewerb zu einer harten Windprüfung. Wir bemühen uns dem Läufer Windschatten zu bieten, können den herrlichen Weitblick über Rapsfelder und das Schönfelder Hochland gar nicht richtig genießen, denn wir müssen den Fahrradlenker fest halten. Erholsam dagegen gestaltet sich die Heidedurchquerung – im Gegensatz zum vergangenen Jahr sind weder verirrte noch pannenbelastete Teams zu sichten – und die Fahrt durchs blühende Radebeul.
Neue Autobahnimpressionen lenken von den letzten, von hartem Seitenwind begleiteten Kilometern von Oberwartha bis Plauen ab, wo alle mit riesigem Applaus empfangen werden.
Unser Mannschaftsduathlon scheint langsam eine Kultveranstaltung zu werden. Spielte vor Jahren vorrangig das Erreichen des Zieles die Hauptrolle, so setzen vor allem unsere Schülermannschaften neue Maßstäbe: Mit innovativen Ideen gestalten sie originelle T-Shirts, die man eigentlich garnichtüberholen möchte. Auch können unsere Schüler stolz auf ihr Abschneiden sein, denn vertraten die Schülerschaft allein, da die 12er für ihr Matheabitur büffelten. Umso erfreulicher, dass sich von Jahr zu Jahr mehr Schülereltern mit ausdauerbegeisterten Teams an unserem Duathlon beteiligen. Zu den Platzierungen des IIX. 100km-Duathlons ... rund um Dresden.
Herrn Weber ist es zu verdanken, dass die Siegerehrung einen neuen Rahmen erhielt. Erstmals konnten platzierten Mannschaften Sachpreise übergeben werden, was den Reiz der Veranstaltung für kommende Jahre weiter steigen lässt und uns auf regen Zuspruch im Mai 2004 hoffen lässt.
Bis zum nächsten Jahr
Liane Heinrich




















